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«Wie alt ist das Bundeshaus?» Dies war die erste von einigen Fragen, die Christian Waber uns Bundeshausbesuchern stellte. Noch standen wir am Eingang Nord des schönen und mächtigen Gebäudes, welches am 1. April 1902 eingeweiht worden war. Doch seit dem Attentat in Zug im Jahre 2001 wird für mehr Sicherheit gesorgt und wir Besucher können nicht mehr durch diesen Eingang gehen. Im 2005 wurde sogar ein Sicherheitscheck eingeführt, wie er auf den Flughäfen üblich ist.


Bald danach standen wir in der Kuppelhalle, welche seit der Gründung der Schweiz im Jahr 1291 die Entwicklung unseres Staates auf vielfältige Art «erzählt». Ein lateinischer Satz, welcher hoch oben an der Wand stand, nahm sich Christian in den 12 Jahren als Nationalrat zu Herzen: "Salus publica suprema lex esto". Zu Deutsch: "das höchste Gebot ist das Wohl des Volkes."

 

Die Wandelhalle beeindruckt mit ihrer Deckenmalerei, welche unter anderem die Worte Barmherzigkeit, nackte Wahrheit und Gerechtigkeit bildlich darstellt. Im ovalen Nationalratsraum und dem rechteckigen Ständeratsraum konnten wir weiteren interessanten Ausführungen, Erklärungen und Erzählungen Christians zuhören. Neu wird auch im Ständerat elektronisch abgestimmt, was natürlich mehr Transparenz bedeutet. Ein Grund, dass sich dieser Rat lange dagegen gewehrt hat.

Am Schluss schoss Rahel zur Erinnerung an den lehrreichen Bundeshausbesuch ein Gruppenfoto, welches per Mail bei André Beyli angefordert werden kann: a.beyli@STOP-SPAM.hotmail.com

 

Susanna Blickenstorfer    /    Mai 2014