EDU Kanton Aargau
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Aargauische Volksinitiative "Weg mit dem Tanzverbot"

Tanzverbot

Abstimmung vom 28.02.2016

Neben vier Eidgenössischen Vorlagen hat das Aargauer Stimmvolk über die Volksinitiative zur Abschaffung des sogenannten Tanzverbots zu befinden.

Um was geht es: An hohen Feiertagen – Karfreitag, Ostern, Pfingsten, Dank-, Buss- und Bettag sowie an Weihnachten und am darauffolgenden Tag - müssen die Wirte und Lokalbetreiber ihre Lokale um 00.15 Uhr schliessen.

Schon der Name der Initiative ist irreführend, da es in keiner Weise um ein Tanzverbot geht, sondern einzig und allein um die etwas frühere Schliessung der Lokale als an anderen Tagen. Genau mit diesem bewusst gewählten und unwahren Titel sind die Initianten auf Stimmenfang gegangen und versuchen nun, auch die Abstimmung mit Hilfe dieser Lüge für sich zu gewinnen.

Die EDU lehnt sich ganz entschieden gegen die Liberalisierung der Öffnungszeiten an hohen christlichen Feiertagen und sieht darin eine weitere Untergrabung der christlichen Kultur in unserem Land. Betrachtet man die Initianten genauer, so ist unschwer zu erkennen, dass Kräfte am Werk sind, die sich schon lange gegen unsere christlich- abendländischen Werte wenden und diese bewusst bekämpfen und abschaffen wollen.

Mit fadenscheinigen Argumenten wie dem angeblich an den Gastrobetrieben zugefügten Schaden oder auch der eingeschränkten Freiheit wird versucht, das Stimmvolk hinters Licht zu führen. Es liegt ja wohl auf der Hand, dass die Existenz der Gastrobetriebe wegen weniger Stunden im Jahr nicht gefährdet ist, noch das Aargauer Volk in seiner Freiheit eingeschränkt.

Zudem, und auch das wird bewusst verschwiegen, steht der Kanton Aargau mit dieser Regelung nicht alleine da, auch andere Kantone kennen dies. Dies hat auch der Regierungsrat in seiner Botschaft zur Beratung dieser Abstimmungsvorlage im Grossen Rat deutlich gemacht und die Initiative ebenfalls zur Ablehnung empfohlen.

Ich frage Sie, braucht unsere Gesellschaft wirklich an 365 Tagen im Jahr bis in die frühen Morgenstunden geöffnete Lokale um glücklich zu sein? Wenn unser Glück von solchen Faktoren abhängt, so haben wir es wahrhaftig weit gebracht.

Christliche Feiertage haben in unserem Land nach wie vor einen hohen Stellenwert. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Dafür setzen sich die EDU und ihre Vertreter seit jeher ein.


Liebe Aargauer und Aargauerinnen, helfen Sie mit, die christlichen Grundwerte in unserer Gesellschaft nicht noch weiter zu schwächen und lehnen Sie am 28. Februar 2016 diese Volksinitiative ab, Sie folgen damit dem Entscheid des Grossen Rates und der Regierung.

Rolf Haller, Grossrat, Zetzwil

 

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Text auch im aktuell vom Februar 2016